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Flöten Festival Berlin 2007

Flöten Festival Berlin 2007

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Philharmoniker

Eindrücke vom Flöten Festival Berlin 2007


Teil II: Himmel voller Flöten

"O so eine Flöte ist mehr als Gold und Kronen wert" - diese Einschätzung, die auf der Mozartbühne von fünf Personen gesungen wird, vertreten heute Tausendschaften. Noch nie war der Kammermusiksaal so brummend voll wie bei diesem Konzert, das ein mit Gesprächen, Messe und Workshops gefülltes Flöten Festival Berlin beschloss. Seine Emanzipation verdankt das Instrument den Anregungen der Avantgarde im 20. Jahrhundert wie der befügelten Alten Musik in dieser Zeit. Emmanuel Pahud, Soloflötist der Berliner Philharmoniker, spricht aus, welche Fürsorge "Flötisten aus aller Welt" in diesen Berliner Tagen erfahren durften: Er meint die kollegiale Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Flöte, die ihren Platz unter den internationalen Flötengesellschaften hat und Namen wie Gerhard Hammig, Aurèle Nicolet, Jean-Pierre Rampal und Karlheinz Zoeller unter ihren Ehrenmitgliedern vereint. Ihre Zeitschrift, die vierteljährlich erscheint, heißt "Flöte aktuell". Pahud hat sich für das Programm mit philharmonischen Kollegen zusammengetan, um Flöte und Altflöte bei Bach, Villa-Lobos und Rihm zu beleuchten.

Wer aber hätte gedacht, dass Schönbergs Kammersymphonie Opus 9 den Sieg davontragen würde! Auf die Bearbeitung von Anton Webern verwenden Pahud und Partner Wenzel Fuchs (Klarinette), Guy Braunstein (Violine), Olaf Maninger (Cello) und Kim Barbier (Klavier) ihre größte interpretatorische Intensität. Und wir befinden uns in einem Hexenkessel der Begeisterung.


Sybill Mahlke

DER TAGESSPIEGEL (Berlin, 12.03.07)



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aktualisiert am Mittwoch, 11. Jul. 2007 um 14:52:30 CEST

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