DGfF-Kurse

 

Allgemeines:

Anmeldung für die Samstags-Kurse bitte bis 10 Tage vor dem Kurs.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Kurskosten : € 50.- für Mitglieder, € 60.- für Nichtmitglieder


Anmeldung für alle Kurse:

Deutsche Gesellschaft für Flöte e.V.

Strubbergstr. 80

D-60489 Frankfurt am Main

Tel.: 069 – 596 24 43

 

Die nächsten Termine:


13. November 2010, 10 – 18 Uhr, Frankfurt am Main

Vermittlung der sog. „Atemstütze“ im Flötenunterricht


15. Januar 2011, 10 – 18 Uhr, Offenbach am Main

Dispokinesis

 

22. Januar 2011, 10 – 18 Uhr, Frankfurt am Main

Music Learning Theorie and Jump Right in: The Instrumental Series


19. Februar 2011, 10 – 18 Uhr, Frankfurt am Main

Kinesiologie für Musiker

Gut sein heißt, mit sich selber im Einklang zu sein. (Oscar Wilde)

 

13. November 2010, 10 – 18 Uhr, Frankfurt am Main

Vermittlung der sog. „Atemstütze“ im Flötenunterricht

In diesem Kurs erhalten Sie ein wirksames Atem-Übungsprogramm, das Sie sowohl für sich selbst als auch für Ihren Unterricht mit Schülern nutzen können. Sie lernen wie man auf spielerische Art den natürlichen Atemvorgang (bei Schülern) stimulieren und dadurch die Tonqualität gezielt verbessern kann. Es geht vor allem darum, wie man auf möglichst unkomplizierte Art die Kraft im Körperinneren, die den Ton im wahrsten Sinne des Wortes unterstützt, aktivieren, stabilisieren und flexibilisieren kann. Außerdem erfahren Sie wie man überflüssige Spannungen im Phonationsbereich (Ansatz, Zunge, Hals) abbauen kann. Ausgehend von typischen Tonproblemen werden kreative Atemübungen erarbeitet, die Sie sofort in Ihren Unterricht integrieren können. Der Workshop ist so aufgebaut, dass das Gelernte sofort in der Unterrichtspraxis umgesetzt werden kann.

Dozentin: Elke Gallenmüller studierte an den Musikhochschulen in Trossingen und in Freiburg. Seit 1995 ist sie als Instrumentallehrerin an einem musischen Gymnasium in Bayern tätig. Sie hat zahlreiche Fort- und Weiterbildungen zum Thema Atmung, Haltung und Körperbewusstsein absolviert (u.a. Funktionelle Atmungstherapie nach Dr. Parow, Eutonie nach Gerda Alexander, Dispokinesis, Funktionales Stimmtraining nach Gisela Rohmert). Seit 2003 ist sie Lehrbeauftragte für Flötendidaktik an der Hochschule für Musik in Münster. Von Ihr erschienen mehrere Veröffentlichungen zum Thema Atmung und Tonbildung. Sie ist Autorin des Buches „Praktisch didaktisch – Was einen guten Instrumentalunterricht ausmacht“.

 

15. Januar 2011, 10 – 18 Uhr, Offenbach am Main

Dispokinesis

Dispokinesis ist eine speziell für Musiker und Bühnenkünstler entwickelte Schulungs- und Therapieform. Sie kann sowohl in Pädagogik und Prävention als auch in Therapie und Rehabilitation eingesetzt werden. Die instrumental- bzw. gesangstechnische Kompetenz und das Körper- und Ausdrucksbewusstsein werden konsequent hinsichtlich der Erfordernisse einer Bühnensituation ausgebildet.Die Basisübungen von Haltung, Atmung und Bewegung zielen auf die Weiterentwicklung und Nachreifung Körperwahrnehmung. Eine gut ausgeprägte Körperwahrnehmung ist für einen Musiker unerlässlich, denn der Körper ist das Medium seiner Ausdrucksfähigkeit.Die Dispokinesis arbeitet mit speziellen Übungen, Vorstellungs- und Lernhilfen zu Spieltechnik, Spielgefühl und Atmung an allen Instrumenten inkl. des Gesangs mit dem Ziel der Ökonomie, Differenziertheit, Ausdrucksfähigkeit und Bühnenkompetenz.Die Teilnehmer werden gebeten, bequeme Kleidung und ihre Flöte mitzubringen.

Dozentin: Ute Koch, 1975 in Frankfurt am Main geboren, studierte Flöte für Orchestermusik und Instrumentalpädagogik an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden und als Erasmus-Stipendiatin am Conservatiore national supérieur de musique in Paris. Anschließend absolvierte sie das künstlerische Aufbaustudium in der Meisterklasse von Prof. Klemeyer an der Musikhochschule Würzburg.Sie besuchte Meisterkurse bei Prof. Andrea Lieberknecht (Köln), Susan Milan (London), Peter Lukas Graf (Basel) und Prof. Paul Meisen (München/Tokio).Erste Solokonzerte gab Ute Koch mit dem „Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim“.Sie ist Mitglied der Frankfurter Kammersolisten, des Trios „Audite“, der Nassauischen Kammerphilharmonie und spielte einige Jahre als stellvertretende Soloflötistin im Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Mainz.Neben der regen Konzerttätigkeit absolvierte Ute Koch eine dreijährige postakademische Ausbildung bei der Europäischen Gesellschaft für Dispokinesis und gibt seither regelmäßig Seminare, Kurse und Weiterbildungen in Dispokinesis für Instrumentalisten, Sänger und Dirigenten.Ute Koch betreut einen Lehrauftrag als Assistentin von Prof. Klemeyer an der Musikhochschule in Würzburg.



22. Januar 2011, 10 – 18 Uhr, Frankfurt am Main

Music Learning Theorie and Jump Right in: The Instrumental Series

♣ Was macht Jump Right in: The Instrumental Series so einzigartig unter den Instrumentallehrwerken für Anfänger?

♣ Welche Unterrichtsziele will Jump Right In: The Instrumental Series erreichen?

♣ Was beinhaltet die Music Learning Theory?

♣ Was bedeutet Sequenzielles Musiklernen?

♣ Warum lernen die Schüler zuerst relative Solmisation und Rhythmus-Solmisation bevor sie Noten lesen lernen?

♣ Warum bedeutet Audiation in der Musik das gleiche wie Denken in der Sprache?

♣ Wie will Jump Right in: The Instrumental Series seine Unterrichtsziele erreichen?

♣ In welchen Unterrichtsformen kann Jump Right in: The Instrumental Series eingesetzt werden?

♣ Wie unterrichtet man mit Jump Right In: The Instrumental Series Grundschulkinder?

Der Kurs beinhaltet Vorträge und praktische Übungen mit den Teilnehmern (Instrumente bitte mitbringen).

Dozenten:

Rangulf Zschenderlein ist Flötenlehrer (seit 1974) und Fachbereichsleiter für Blasinstrumente an der Musikschule der Stadt Koblenz.Seine Ausbildung als Flötist erhielt er an den Musikhochschulen Köln, Aachen und Münster als Schüler von Konrad Hünteler und anschließend in weiteren sechs Jahren von André Jaunet in Zürich.-Seit einigen Jahren intensive Auseinandersetzung mit der Music Learning Theory; -Teilnahme an Kursen mit Prof.Dr.Edwin E.Gordon, Marilyn Lowe, Andrea Apostoli, Dina Alexander u.a.-Unterricht mit Grundschulkindern nach der Music Learning Theory;-Unterricht mit Jump Right In: The Instrumental Series in allen Unterrichtsformen;-Mitglied der Edwin E. Gordon Gesellschaft Deutschland e.V. 

Helga Mohr-Zschenderlein studierte an der Hochschule für Musik in Köln Allgemeine Musikerziehung mit Hauptfach Klavier. Nach einer Ausbildung am Gordon-Institut für frühkindliches Musiklernen in Freiburg und zahlreichen Kursen bei Prof.Dr.Edwin E.Gordon, Marilyn Lowe, Andrea Apostoli u.a. beschäftigt sie sich seit fünf Jahren intensiv mit der Umsetzung der Music Learning Theory sowohl im Klavierunterricht als auch in der frühkindlichen Musikerziehung und der musikalischen Elementarerziehung (Baby Babble, Musikgarten, Musikalische Früherziehung und Ganztagsschule). Sie unterrichtet diese Fächer und Klavier an der Musikschule der Stadt Koblenz und leitet den Vorchor und die ULFis der Singschule Liebfrauen Koblenz.Helga Mohr-Zschenderlein ist aktives Mitglied der Edwin E. Gordon Gesellschaft Deutschland e.V.  und im Verein Kindliche Lernwelt Musik e.V.


19. Februar 2011, 10 – 18 Uhr, Frankfurt am Main

Gut sein heißt, mit sich selber im Einklang zu sein. (Oscar Wilde)

Kinesiologie für Musiker

Tages-Workshop für Musikpädagogen, -studenten und Interessierte

Dieser Workshop bietet einen Einblick in die Musik-Kinesiologie®, mit vielen praxisnahen Unterrichts- und Lerntipps die direkt im Instrumentalunterricht und beim Musizieren angewendet werden können.Erfolgreiches Lernen und persönliche Entwicklung auf ganzheitlicher Basis hängen von der guten Vernetzung beider Gehirnhälften ab. Wobei jede dieser beiden für unterschiedliche Bereiche zuständig ist. Vielfältige Faktoren können diese Verbindung zeitweise oder dauerhaft blockieren.

Folgende Themen werden angesprochen:• Effektive Übetechniken und Konzentrationsübungen• Schwere Stellen leichtgemacht• Wie lerne ich schnell und sicher Stücke auswendig? • Wie erlange ich rhythmische Sicherheit?• Umgang mit Lampenfieber, Vorbereitung auf Konzert und Prüfung• Anregungen für eine ganzheitliche, kreative Art des Musikunterrichts
Es sind keine Vorkenntnisse nötig.

Dozentin:

Britta Roscher ist freischaffende Flötistin und sie unterrichtet seit vielen Jahren Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Wichtige Impulse erhielt sie nach dem Querflötenstudium durch die Teilnahme an den Int. Ferienkursen für Neue Musik. Sie spielt in diversen kammermusikalische Ensembles (VerQuer, DUO VIGOROSO, Zoom on Tubes u.a.) und machte Konzertreisen nach Skandinavien, Benelux, Italien, Frankreich und der Schweiz.Ihre Ausbildung zur Musik-Kinesiologin absolvierte sie in Wien, sie ist Mitglied im Netzwerk „ Kinesiologie und Musik“.