Flöte aktuell 2.2004
Flöten Festival Hamburg 2004 - Teil 4
Flötenfestival 2004 an der HfMuT Hamburg
Manuela Frieß
Erschrocken bin ich anfangs über die Eintrittspreise - angesichts der Konzentration der creme de la creme der Flötenszene eigentlich aber auch kein Wunder.
Philippe Bernold und Maria José Carrasqueira
Dafür wurde man mit Konzerten und workshops wirklich entschädigt. Das Festivalprogramm las sich wie das "who is who" der Szene: Aurèle Nicolet, M. A. Epstein, Pirmin Grehl, Henrik Wiese, etc.. Schade, dass sonntags keine Ausstellung mehr stattgefunden hat. Der eine oder andere hätte sich sonntags mehr Zeit nehmen können sich durch das nicht endenwollende Angebot der Flötenhersteller und Notenverlage zu kämpfen, als z. B. am Freitag.
Die Ausstellung selbst war wirklich überwältigend, alles, was Rang und Namen hat, war vertreten. Von der Schülerflöte bis zum Platinmodell, von der Blockflöte bis zur Piccolo stand alles zum Test bereit.
Ein Teil des Teams der DGfF (v.l.n.r.) Susanne Baecker, Christa Schirg, Mona Jacobsen und Annette AndersEtwas nachteilig wirkte sich die Raumgröße auf das Anspielen aus: So mancher Proband musste sich seine Eindrücke zwischen den verschiedensten Klängen herausfiltern, was den Spielgenuss doch stellenweise beträchtlich einschränkte.
Alles in allem empfand ich es jedenfalls als ein wirkliches Festival und werde auch das nächste Mal wieder kommen. Übrigens habe ich auch eine neue "Liebe" dort gefunden: Eine Miyazawa Flöte...
» zurück zum Anfang des Artikels

