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Flöte aktuell 2.2001

Mal heiter, mal schräg

Neue gekonnte Flötentöne beim 7. Flöten Festival Frankfurt vom 23. bis 25. März 200

Fast auf den Tag zwei Jahre nach ihrem erfolgreichen Großspektakel im März 1999, dem "2. Europäischen Flöten Festival", hatte die Deutsche Gesellschaft für Flöte ihre Mitglieder und alle anderen Flötisten und Flöteninteressierten wieder nach Frankfurt eingeladen. Nicht zu einem Flötenfestival von europäischen Ausmaßen, sondern dieses Mal in kleinerem Rahmen "nur" zu einem "FFF" - zum 7. Frankfurter Flötenfestival, das diesmal unter dem Motto "Aufbruch" stand. In der Tat bot sich dieses Motto an - am Anfang eines neuen Millenniums (logisch gerechnet hatte das 3. Jahrtausend ja erst an Neujahr 2001 angefangen) und nach dem 15­jährigen Jubiläum der Deutschen Gesellschaft für Flöte im Juli des vergangenen Jahres.

Ganz so klein war der Rahmen des diesjährigen FFF dann aber doch nicht - immerhin 45 Solisten boten zusammen mit 32 Flöten­Herstellern und Musik­Verlagen den insgesamt 600 (vorwiegend jüngeren) Besuchern von Freitag mittag bis Sonntag abend ein umfangreiches Programm in 17 Konzerten und neun thematischen Workshops. Und, last not least, fand dieses Jahr schon zum zweiten Mal im Rahmen eines Festivals der von der DGfF initiierte und ausgerichtete "Internationale Wettbewerb für Composition ∓mp; Interpretation" statt. Junge MusikerInnen hatten hier ein Forum, vor einer internationalen und prominenten Jury ihr Talent zum Komponieren und Flötespielen unter Beweis zu stellen. Einen CD­Live­Mitschnitt des Festivals gab es bei diesem FFF (aus Kostengründen) übrigens leider nicht, aber dafür wird der CD­Mitschnitt des letzten Europäischen Flötenfestivals demnächst erscheinen.

Was kann "Aufbruch" als Motto für ein Flötenfestival bedeuten? Darüber hatten sich die Veranstalter bei der Planung des Festivals so ihre Gedanken gemacht, und herausgekommen war, neben musikalischen Beiträgen aus dem bekannten Repertoire, viel neue Musik für die Flöte und vor allem auch viele Beiträge zu neuen Spielweisen. Zwar war mancher und manches davon auch schon bei früheren Flöten­Festivals zu hören gewesen, und natürlich konnte im Programm auch nur ein Ausschnitt dessen berücksichtigt werden, was es auf diesem Gebiet gibt. Aber der Festivalbesucher hatte nach den zweieinhalb Tagen doch einen repräsentativen Einblick in die "Szene", und langweilen mußte sich dank der ständigen Innovationen auf dem Feld der neuen Musik und der neuen Spielweisen für die Flöte auch niemand.

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aktualisiert am Sonntag, 03. Dez. 2006 um 15:06:46 CET

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